Lobet, ihr Knecht, den Herren, SWV 211 (Heinrich Schütz)

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  • (Posted 2017-09-22)   CPDL #46441:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-09-22).   Score information: A4, 1 page, 44 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Lobet, ihr Knecht, den Herren, SWV 211
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 113
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 113
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 112
Description: Psalm 113 from the Becker Psalter.

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Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 113.

German.png German text

1  Lobet, ihr Knecht, den Herren, sagt ihm von Herzen Ehr und Preis,
gebt seinem Namen Ehre, und rühmt ihn hoch mit treuem Fleiß.
Allzeit gelobt muß werden des Herren Gütigkeit
wohl hier auf dieser Erden und dort in Ewigkeit.
Soweit die Sonne gehet und scheint in alle Land,
sein heilger Nam erhöhet werd aller Welt bekannt.

2  Der Herr ist hoch erhaben über die Heiden in der Welt,
durchs Wortes Gnad und Gaben ihm werden sie zu Dienst bestellt,
so weit der Himmel reichet sein Ehr geht weit und fern,
wer ist, der sich vergleichet mit unserm Gott und Herrn?
Er hat sich hoch gesetzet, hält doch in Augen wert,
was niedrig ist geschätzet im Himmel und auf Erd.

3  Obgleich der Arm muß liegen unwert ein Zeit im Staub und Kot,
vor jedermann sich biegen, traut er nur Gott, so hats kein Not.
Manch arm Kind steht dahinten, sucht sein Brot vor der Tür,
Gott weiß es doch zu finden, zeuchts aus dem Staub herfür,
und setzt es an die Seite dem Fürsten in dem Land,
dem Fürsten und viel Leuten kommt Heil durch seine Hand.

4  Gott seinen reichen Segen in Gnad den Frommen schickt ins Haus.
Tut ihn'n oftmals begegnen, wenn alle Hoffnung scheidet aus.
Dem Weib, das Leid und Schmerzen trug von Unfruchtbarkeit,
gab Gott, daß sie könnt herzen ihrs Leibes Frucht in Freud,
die Kind'r im Haus umspringen, die Gott bescheret hat,
wer wollt nicht fröhlich singen von solcher reichen Gnad?