Vom Himmel hoch a 4 (Johann Hermann Schein)
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- (Posted 2025-04-21) CPDL #84566:
- Editor: Gerd Eichler (submitted 2025-04-21). Score information: A4, 1 page, 89 kB Copyright: CPDL
- Edition notes: Transcribed from original print, Mensurstrich layout, original key signature and note values, clefs modernized, musica ficta clearly marked., MusicXML source file(s) in compressed .mxl format.
- Editor: Ulrich Alpers (submitted 2020-03-08). Score information: A4, 2 pages, 18 kB Copyright: CC BY NC SA
- Edition notes:
General Information
Title: Vom Himmel hoch (another setting is for 5 voices)
Composer: Johann Hermann Schein
Lyricist: Martin Luther
Number of voices: 4vv Voicing: SATB
Genre: Sacred, Motet
Language: German
Instruments: A cappella
First published: 1627 in Cantional, no. 5, p. 10
Description:
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Original text and translations
Original text and translations may be found at Vom Himmel hoch.
German text
Original spelling:
1. Von Himmel hoch da komm ich her,
Ich bring euch gute neue Mehr,
der guten Mehr bring ich ſo viel,
Davon ich ſingn und ſagen wil.
2. Euch iſt ein Kindlein heut geborn
Von einer Jungfraw auserkorn,
Ein Kindelein ſo zart und fein,
Das ſoll ewr Frewd unnd Wonne ſeyn.
3. Es iſt der HERR Chriſt, unſer GOtt,
Der wil euch führn aus aller Noth,
Er will eur Heiland ſelber ſein,
Von allen Sünden machen rein.
4. Er bringt euch alle Seligkeit,
Die GOtt der Vater hat bereit,
Daß ihr mit uns im Himmelreich
Solt leben nun und ewiglich.
5. So mercket nun das Zeichen recht:
Die Krippen, Windelein ſo ſchlecht,
Da findet ihr das Kind gelegt,
Das alle Welt erhält und trägt.
6. Des laſt uns alle fröhlich ſeyn
Und mit den Hirten gehn hinein,
Zu ſehen, was GOtt hat beschert,
Uns mit seim lieben Sohn verehrt.
7. Merck auff, mein Hertz, und ſih dorthin;
Was ligt dort in dem Krippelein?
Wes ist das schöne Kindelein?
Es iſt das liebe Jeſulein.
8. Biß mir willkommen, edler Gaſt,
Den Sünder nicht verſchmähet haſt,
Und kömmſt ins Elend her zu mir:
Wie ſoll ich immer dancken dir?
9. Ach HERR, du Schöpffer aller Ding,
Wie biſt du worden ſo gering,
Daß du da liegſt auff dürrem Graß,
Davon ein Rind und Eſel aß?
10. Und wer die Welt vielmal ſo weit
Von Edelgſtein und Gold bereit,
So wer ſie doch dir viel zu klein,
Zu ſeyn ein enges Wiegelein.
11. Der Sammet und die Seyden dein,
Das ist groß Hew unnd Windelein,
Darauff du Köng ſo groß und reich
Herprangſt, als wers dein Himmelreich.
12. Das hat alſo gefallen dir,
Die Warheit anzuzeigen mir,
Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
Vor dir nichts gilt, nichts hilfft noch thut.
13. Ach mein hertzliebes Jeſulein,
Mach dir ein rein ſanfft Bettelein,
Zu ruhen in meins Hertzen Schrein,
Daß ich nimmer vergeſſe dein.
14. Davon ich allzeit fröhlich ſey,
Zu ſpringen, ſingen immer frey
Das rechte Suſanninne ſchon,
Mit Hertzen Luſt den ſüſſen Thon.
15. Lob, Ehr ſey GOTT im höchſten Thron,
Der uns ſchenckt ſeinen eingen Sohn.
Des frewet ſich der Engel Schaar
Und singen uns ſolchs newes Jahr.

